about us
Lorem ipsum dolor sit amet.
In der Anfangszeit wählte ich für mich die s/w- Fotografie und portraitierte Freunde und Familienmitglieder. Diese ersten Arbeiten entstanden mit einer Minolta X 700. Die in den 1980er Jahren produzierte Kamera, war die letzte High-End Spiegelreflexkamera mit manuellem Auto-Fokus. Die Arbeit mit der Kamera wurde und blieb mir bis heute eines meiner bevorzugten Ausdrucksmittel und diente mir lange Zeit als Einnahmequelle.
Ein prägender Hintergrund für meine späteres Interesse an der Erkundung gesellschaftlicher Phänomene bildete der sechs Monate andauernde Arbeitskampf der Stahlarbeiter im Krupp Stahlwerk Rheinhausen 1987 / 1988.
Die Ereignisse in Rheinhausen sensibilisierten den Blick für gesellschaftliche Realitäten und Polaritäten in jeder Hinsicht. Der damalige Betriebsrat Helmut Laakmann stieg nach seiner Rede des Aufruhrs zum Führer der Stahlarbeiter auf und der KRUPP Boss und heutige Multi-Aufsichtsrat Gerhard Cromme wurde von wütenden Stahlarbeitern mit Eiern beworfen.
Während des Auslandsstudiums an der Manchester Metropolitan University bei Sue Lawson und Ondre Nowakowski Mitte der 1990er Jahre entstand die erste Einzelausstellung im Geiste einer sozial-engagierten Street Photography.
Gegen Ende der 1990er Jahre folgte der Beginn mit dem Fotojournalismus, zunächst für eine Kölner Tageszeitung, die Deutsche Presse Agentur und den Westdeutschen Rundfunk.
Der Traum als Sportfotograf die weltweiten Großereignisse zu begleiten wurde Anfang der 2000er Jahre Wirklichkeit. Nach Abschluss der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema des modernen Sportbildjournalismus an der Deutschen Sporthochschule Köln, folgten mehrere Jahre als Sportfotograf und Fotojournalist für Agenturen und als Freelancer in der tagesaktuellen und bundesweiten Berichterstattung.
Über Jahrzehnte hinweg verfolgte ich neben der tagesaktuellen Berichterstattung eigene Sujets und Themen, aus denen zahlreiche Serien hervorgegangen sind. Durch die Dokumentarfotografie über jugendliche Straßenfußballer in den sozialen Brennpunkten europäischer Großstädte, wie z.B. Toxteth (Liverpool), Moss Side und Salford (Manchester), Kallisté (Marseille), Angered (Göteborg) Chorweiler (Köln), Schilderswijk (Rotterdam) oder Molenbeek (Belgien) wurde der Anschluss an den öffentlichen Kunst- und Galerieraum erreicht. Über die Jahre hinweg sind auch mehrere Langzeitprojekte entstanden.
Als Chronist der Internationalen Jazz Szene und freien Musikszene in Köln von Ende der 1990er bis Mitte der 2010er Jahre entstanden Dokumentationen in Form von Stage und Studio Portraits des Who is Who der Jazzwelt und frei improvisierten Musik. In den Jahren 2006 bis 2011 als Festivalfotograf des moers festival, sowie des legendären NOZART Festival in Köln. Die entstandenen Werke veröffentlichte der Westdeutsche Rundfunk in Köln über Jahre in Form von Jahreskalendern.
Seit dem Radsport-Boom durch die Person Jan Ullrich und Lance Armstrong begleite ich jährlich die Tour de France. Das faszinierende Megaereignis ist französisches Kulturgut und Skandalproduzent zugleich. Neben den epischen Duellen Armstrong/Ullrich hat der Radsport jedoch noch viel mehr zu bieten. Die wahre Tour de France erlebt man abseits des Asphalts.
Wiederkehrend flammt mein Interesse für Serien-Portraits sozialer Gruppen auf. Seit Jahren sind Lichtbildwerke von leidenschaftlichen Anhängern unterschiedlicher Kulturgüter entstanden. Deadheads in San Francisco, Snowboarder am Tegernsee, Fußball-Fans in Salvador de Bahia, Hippies in Brasilien, die Küchen-Crew in Esalen, Highway One Kalifornien die Fans des MSV Duisburg etc.
Über einen Zeitraum von 10 Jahren war ich Mitglied der Künstlergemeinschaft artclub Galerie im Kölner Agnesviertel. Der Initiator PARZIVAL brachte in diesem Projekt 100 Künstler in einem großen Kunstprojekt und Galerieformat zusammen, u.a. mit Künstlern wie Gunter Demnig, Frank Baquet u.v.m.
Als Fotograf entwickelt man im Laufe der Jahre seine eigene (Bild-) Sprache und Sicht auf die Situationen. Mit der Zeit kristallisieren sich dann die persönlichen Sujets und Leidenschaften heraus, die sich mit der Zeit verändern können. Eines meiner Hauptthemen ist der Mensch im Umfeld seiner Lebensbezüge und Lebenswirklichkeit, in alltäglichen Situationen mit all seinen LEIDENschaften und Identifikationen.
In den letzten Jahren habe ich mich unternehmerisch verstärkt im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe engagiert- meine zweite berufliche Leidenschaft seit nunmehr 25 Jahren. Als Gründer und Geschäftsführer einer Jugendhilfeeinrichtung in Köln begleiten unsere hoch spezialisierten Fachkräfte verhaltensauffällige, sozial und seelisch Benachteiligte Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2020 als Bester Arbeitgeber Deutschlands im Bereich Gesundheit und Soziales ausgezeichnet.

